Zwei Konzepte ein Ziel: Die passende Lösung für den Anwender


Zwei Konzepte, die aber eine Gemeinsamkeit haben: Die 5-Achs-Bearbeitung. Welche zwei Konzepte sind gemeint und was macht für Sie den Unterschied? Als Hersteller von CNC-Bearbeitungszentren hat sich HEDELIUS durch die RotaSwing-Baureihe schon in den 2000er Jahren einen Namen als Hersteller von Dreh-Schwenktisch Maschinen erarbeitet. Mit der konsequenten Weiterentwicklung des Produktprogramms in Richtung AUCRA Baureihe wurde im Bereich der Fräsmaschinen mit Dreh-Schwenktischen besonders viel Knowhow aufgebaut. Zusätzlich hat HEDELIUS mit der Tiltenta Baureihe auch den Bereich der Schwenkspindel-Bearbeitungszentren entwickelt. Bei diesem Konzept hat das Unternehmen ebenfalls jahrelange Erfahrung und Expertise aufgebaut. Daher kann das Unternehmen heute mit Recht behaupten, zwei technisch herausragende Konzepte der 5-Achs-Bearbeitung anzubieten.

Welche Technologie hat wo ihre Vorteile?

Für den Anwender ist es wichtig, dass die Maschine zur Aufgabe passt. Nicht jedes Maschinenkonzept ist für jede Bearbeitung ideal. Schauen wir uns einmal an, welche Technologie wo ihre Stärken hat.

Kümmern wir uns zunächst um die 5-Achs-Bearbeitungszentren mit Dreh-Schwenktisch. Ein großer Vorteil dieser Bauart ist sicherlich die Kompaktheit. Dadurch, dass kein Schwenkkopf benötigt wird, kann Platz eingespart werden. So sind auf geringem Raum recht große Verfahrwege zu realisieren. Insbesondere komplexe Einzelteile und Kleinserien können auf 5-Achs-Bearbeitungszentren mit Dreh-Schwenktisch hochgenau und wirtschaftlich gefertigt werden. Diese Bauart eignet sich beispielsweise sehr gut für die hochpräzise 5-Achs-Simultanbearbeitung im Werkzeug- und Formenbau. Aber auch in vielen anderen Branchen, in denen kleinere Teile mit Aufspanngewichten bis 500 kg aus Stahl, Grauguss oder Aluminium gefertigt werden müssen, sind die Maschinen mit Dreh-Schwenktisch die richtige Wahl.
Nun zu den Bearbeitungszentren mit schwenkbarer Hauptspindel Größere Aufspanngewichte bis 3000 kg, wie sie beispielsweise bei der T9-2600 von HEDELIUS möglich sind, gehören zu den wichtigen Merkmalen dieser Bearbeitungszentren. Insgesamt sind die Fräsmaschinen mit Schwenkkopf für die Bearbeitung großer und schwerer Werkstücke ausgelegt. Die flexible Bearbeitung von langen Werkstücken, insbesondere auch stirnseitig, genauso wie von schweren kubischen Bauteilen gehört zu den Stärken dieser Bauart. Diese Fräsmaschinen können häufig auch mit einer Arbeitsraumtrennwand ausgestattet werden, wodurch hauptzeitparallel gerüstet werden kann. Die Bearbeitung wird so noch deutlich effizienter. Diese Fräsmaschinen kommen im Maschinen- und Anlagenbau genauso zum Einsatz wie im Landmaschinenbau, der Lebensmittel- und Verpackungstechnik oder der Lohnfertigung. Eben immer da, wo häufig zwischen kubischen Bauteilen und langen Werkstücken umgerüstet werden muss.
Welche Technologie nun für Sie die richtige ist, hängt also von Ihren Bearbeitungsaufgaben ab. Wir helfen Ihnen gerne dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und die richtige Maschine für Sie zu finden. Kontaktieren Sie uns einfach.

Autor: Falco Wittpoth

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