Trotz Volumenzerspanung einen sauberen Arbeitsraum

In der Volumenzerspanung, insbesondere auch bei der Bearbeitung von Aluminium, fallen viele Spänen an. Aber auch die Bearbeitung großer und schwerer Werkstücke, wie im Werkzeugbau, führt zu einem großen Späneaufkommen.
Die Späne sind oft ein Ärgernis, da sie sich nicht nur auf dem Maschinentisch, sondern auch in Ecken, an Schrägen, auf Führungsbahnen oder an der Arbeitsraumtür ablagern. Beim Öffnen der Tür können sie herausfallen und die Reinigung des Arbeitsraumes braucht dann viel Zeit.

Wird also häufig großvolumig zerspant, ist die Auswahl der richtigen Maschine für diese Anforderung wichtig. Mit der Maschine sollten natürlich große und schwere Werkstücke bearbeitet werden können, also müssen hohe Aufspanngewichte möglich sein. Gleichzeitig muss eine gute Späneabfuhr gewährleistet sein. Der Arbeitsraum des Bearbeitungszentrums sollte daher vollständig gekapselt und die Bauweise so konzipiert sein, dass sich Späne nicht gut ablagern können, beispielsweise durch senkrechte Lamellen und Führungsbahnen außerhalb des Arbeitsraumes. Der Maschinentisch sollte große Freiräume bieten sodass die Späne aus dem Arbeitsraum direkt in den Späneförderer gelangen können. Bei Kreuztischmaschinen zum Beispiel sind oft Teleskopabdeckungen um den Tisch vorhanden, die eine Späneabfuhr behindern.


Das 3-Achs-Bearbeitungszentrum Forte 65 Single 1320 von HEDELIUS


Die Forte 65 Single 1320 von HEDELIUS beispielsweise ist ein auf die Volumenzerspanung ausgelegtes Bearbeitungszentrum. Die Fräsmaschine verfügt über einen hochbelastbaren Maschinentisch mit bis zu 2000 kg Aufspanngewicht. Der Arbeitsraum ist vollständig gekapselt und mit senkrechen Edelstahllamellen versehen. Um den Maschinentisch sind großzügig dimensionierte Spänefreiräume vorhanden.

Große Spänefreiräume der Forte 65 Single 1320 von HEDELIUS

 
Autor: Falco Wittpoth

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